KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – TuS Hemdingen-Bilsen 2:4 (1:1)

TSV Seestermüher Marsch: B. Averhoff – A. Hinz, Themm, Junke, D. Hinz – Andi (46. Behrens), T. Männle, Röhrig (65. Fifka), Mühlenkamp – Tefci, Bachert (60. L. Männle)
TuS Hemdingen-Bilsen: Weiß – Petrikowski (80. J. Gibau), B. Pingel, Lohmann (47. Wasielewski), Schmiedehausen – Berg, M. Gibau (86. Hachmann), Blunk, Hirsch, Mattern – Mohr
Tore: 0:1 Petrikowski (37.), 1:1 D. Hinz (38.), 1:2 Blunk (46.), 1:3 Wasielewski (51.), 2:3 A. Hinz (63.), 2:4 Berg (67.)
Schiedsrichter: Ayhan Simsek (FC Union Tornesch)
Besonderes Vorkommnis: Fifka verschießt Foulelfmeter (80.)

Der Schlusspfiff von Schiri Ayhan Simsek (FC Union Tornesch) brachte für Hemdingens Coach Patrick Kinastowski sichtbare Erleichterung mit sich: „Ich wusste, dass es ein schweres Spiel wird und der TSV, der in den letzten Monaten neu erstarkt ist, ein ernstzunehmender Gegner. Wir hatten im Vorwege eine Aussprache mit der Mannschaft, wollten endlich einmal wieder als Team auftreten – und das hat geklappt!“. Die Schlussphase des Kreisliga-Duells zwischen dem Tabellenprimus und dem Gastgeber vom TSV Seestermüher Marsch war geprägt von ausgelassenen „Hundertprozentigen“ auf beiden Seiten, so scheiterte Seestermühes Simon Fifka nicht nur am Elfmeter, sondern auch noch am Nachschuss. Metin Tefci traf den Pfosten – aber auch die Hemdinger Gäste scheiterten kurz vor Abpfiff am Seestermüher Torhüter Brian Averhoff. Als „ganz, ganz ärgerlich“, bezeichnete TSV-Ligaobmann Klaus Kimpel die 2:4-Niederlage: „Das waren ganz, ganz blöde Gegentore, die wir uns da eingefangen haben…“. (Kay Stieler)

Kreisliga 8: Heidgrabener SV – TSV Seestermüher Marsch 4:3 (1:1)

TSV Seestermüher Marsch: B.Averhoff – Andi, D.Hinz, Junke, A.Hinz – Röhrig, Themm, Bachert, Mühlenkamp, Zipfel(58.Lohse) – Tefci(67.Behrens)

 

Ein spannendes Derby in Heidgraben, bei dem sich die Gastgeber am Schluss knapp durchsetzen konnten. Mit dem Sieg konnten die Heidgrabener ihren 2. Tabellenplatz behaupten, während beim TSV eine Serie von zehn Spielen ohne Niederlage zu Ende ging.

Bei beiden Team gab es einen Torschützen, der dreimal traf. Während es bei Heidgraben Phillipe Schümann war, konnte für den TSV Metin Tefci dieses erreichen.

 

KREISLIGA 8: SC Egenbüttel II – TSV Seestermüher Marsch 2:2 (0:2)

TSV Seestermüher Marsch: B. Averhoff – A. Hinz, Themm (46. Fifka), Zipfel, D. Hinz – Jessen (81. Röhrig), Behrens, C. Lohse, Bachert (75. L. Männle) – Mühlenkamp, Tefci
Tore: 0:1 (29., Eigentor), 0:2 Behrens (31.), 1:2 (71.), 2:2 (84.)
Schiedsrichter: Marc-Calvin Prey (Moorreger SV)

Die eine Serie ist gebrochen, die andere hält. Mit dem 2:2 im Flutlichtspiel am Freitagabend beim nur zwei Punkte hinter den Märschlern liegenden SC Egenbüttel II konnte der TSV Seestermüher Marsch zwar nicht den erhofften siebten Sieg in Folge verbuchen – bleibt aber immerhin acht Spiele, genauer seit dem 1. Oktober vergangenen Jahres, ungeschlagen. Der Gastgeber verpatzte in seinem ersten Spiel nach der Winterpause hingegen den Start und sorgte per Eigentor für die Führung der Seestermüher, die ihrerseits zwei Minuten später ein Tor durch Thore Behrens nachlegten, am Ende aber noch einmal ins Straucheln gerieten und in der Schlussphase erst den Anschluss- und dann den Ausgleichstreffer kassierten. (Kay Stieler)

KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – SV Hörnerkirchen 3:2 (1:0)

TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – A. Hinz, Themm, D. Hinz, Zipfel – Jessen, Behrens (70. C. Lohse), Fifka – Mühlenkamp, Bachert (60. L. Männle), Tefci (77. Boyens)
SV Hörnerkirchen: Sommer – Ring, N. Kunrath, Lindloff, Harms – Bauermeister, Eichhorn (66. Bewernick), Walkovs (56. Schlüter), T. Kunrath, Marx (40. Münster) – Ristow
Tore: 1:0 Tefci (39.), 1:1 Ristow (48.), 2:1 Mühlenkamp (66.), 2:2 Münster (72.), 3:2 Fifka (85.)
Schiedsrichter: Kazim Yavuz (FC Bingöl)

 
Während der Heidgrabener SV in Elmshorn zu Gast war, lud der TSV Seestermüher Marsch den SV Hörnerkirchen zum „Heimspiel“ auf den Heidgrabener Kunstrasenplatz an die Uetersener Straße ein. Während der eigene Naturrasen nach wie vor unbespielbar ist, scheinen die Märschler das künstliche Grün so langsam lieb zu gewinnen: das 3:2 gegen „Höki“ bedeutete für den TSV nicht nur den sechsten Sieg in Folge, sondern auch der dritte Sieg im Jahre 2018 auf Kunstrasen. Dort brachte Metin Tefci die Märschler in der ersten Halbzeit in Führung – für Ligaobmann Klaus Kimpel angesichts der klaren Vorteile noch viel zu wenig, während Hökis Jürgen Kohnagel nur noch mit dem Kopf schütteln konnte: „Es ist mir ein Rätsel, was da mit uns los war. Das war glatte Arbeitsverweigerung – und das, obwohl wir eigentlich eine Top Mannschaft zusammen hatten“. (Kay Stieler)

Bericht von der Mitgliederversammlung (09.03.2018)

Baufieber beim TSV Seestermüher Marsch

Dieser Tage sind es nicht etwa die aktiven Sportlerinnen und Sportler des 612 Mitglieder zählenden TSV Seestermüher Marsch, denen die Schweißperlen von der Stirn tropfen, sondern eher die der zahlreichen Bauarbeiter und Handwerker, welche für und um den Sportverein herum ihre Arbeiten verrichten.

Am Donnerstag, 29. März, wird die Gemeinde Seestermühe ihr neues Mehrzweckhaus in direkter Nachbarschaft zur Sportanlage einweihen. Davon profitiert auch der Verein: Mit in den Neubau integriert sind neben einem Fitnessraum auch zusätzliche Umkleidekabinen für die Sportler. Auch anschließend werden Hammer und Säge regieren: Im 1985 errichteten Vereinsheim gilt es zunächst das Inventar zu erneuern, danach soll das Dach neu eingedeckt werden. Den Grundstein hierfür haben die Sportlerinnen und Sportler während ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung gelegt, in dem sie den Beirat des Gesamtvereins ermächtigten, über die Auftragsvergabe und Zuschussbeantragung entscheiden zu dürfen. Zwar bedeuten die Bauarbeiten ein voraussichtliches Minus von rund 13.000 EUR in den Kassenbeständen, „Allerdings haben wir in den letzten Jahren schon Rücklagen gebildet, mit denen wir die geplanten Maßnahmen finanzieren können“, berichtete Kassenführerin Elke Averhoff.
Parallel dazu wird auch in der Nachbargemeinde Seester emsig gewerkelt. Dort wird seit Wochen die ebenfalls durch den TSV genutzte Schulsporthalle energetisch saniert, erhält neue Dusch- und Sanitärräume sowie einen barrierefreien Zugang.

Bauarbeiten anderer Art beschäftigen hingegen die Wassersportler: „Mitte März werden die Arbeiten zur Sanierung und Erhöhung des Elbdeiches wieder aufgenommen. Da wird es für uns dann schwierig, zum Hafen zu kommen“, berichtete Abteilungsleiter Jürgen Heimböckel. Hier müsse gegebenenfalls auf die Hilfe der benachbarten Wassersportvereine zurückgegriffen werden.

Nicht nur an den Gebäuden, sondern auch im sportlichen Angebot tut sich bei den Märschlern einiges. Das seit Jahresbeginn angebotene Kickboxen für Kinder und Jugendliche startete mit großem Erfolg: „Wir trainieren in zwei Altersklassen – und mit bis zu 30 Teilnehmern pro Altersklasse ist die Nachfrage viel größer, als wir es uns erträumt hatten“, zog Trainerin Emma Schippmann ein erstes Fazit. Zumba und das Rhönradturnen sollen in Kürze wiederbelebt sowie ein „Stuhlsport“ für die ältere Generation angeboten werden. In Kooperation mit dem Seestermüher Läufer-Ehepaar Gina und Heiner Asmussen findet ab dem 4. April ein wöchentlicher Lauftreff statt.

Neu geschaffen wurde die Funktion des Sportlichen Leiters. „Ich sehe es als meine Aufgabe, den Vorstand, die Abteilungsleiter und die Trainerinnen und Trainer in allen sportlichen Fragen zu unterstützen, Tipps zu geben, bei der Organisation zu helfen und zudem die Augen aufzuhalten und vielleicht auch die ein oder andere Idee in Bezug auf neue Sportarten mit einzubringen“, umriss Andreas Hermeling, zuletzt bis Sommer 2017 Ligatrainer der Seestermüher Fußball-Herren, seine neuen Aufgaben.

Auf einen bewährten Vorstand kann Vereinschef Jürgen Pliquet, der im Zuge der Jahreshauptversammlung zahlreiche langjährige Mitglieder für ihre Vereinstreue auszeichnete, im kommenden Jahr bauen: Sein Stellvertreter erhielt von der Versammlung ebenso einstimmig das Vertrauen für eine weitere Amtszeit wie auch Ehrenratsmitglied Rudolf Früchtnicht und Ersatzkassenprüfer Sönke Schillhorn.

(Kay Stieler)

Ehrungen:
Jugendsportlerin des Jahres: Klara Gast
20-jährige Mitgliedschaft: Ralf Bahr, Ursula Grube, Jörg Hinrichs, Ekkehard Rafalski, Sven Reimers, Daniel Rönnfeld, Magdalena Stahl
40-jährige Mitgliedschaft: Petra Averhoff, Hans-Jürgen Haß, Jan Koopmann, Maren Kruse, Helga Kula
50-jährige Mitgliedschaft: Volkert Dupke, Claus Hell

KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – TuS Hasloh 4:1 (3:1)

TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – D. Hinz, Themm, Junke, A. Hinz – Zipfel, Behrens (75. L. Männle), Röhrig – Mühlenkamp, Tefci (85. Boyens), Bachert (84. Andi)
Tore: 1:0 Bachert (12.), 1:1 (20.), 2:1 Tefci (32.), 3:1 Mühlenkamp (35.), 4:1 Tefci (65.)
Schiedsrichter: Claus-Dieter Köhler (SV Rugenbergen)

Revanche für die 1:4-Niederlage beim letzten Aufeinandertreffen im August hatte Seestermühes Trainer Sven Glück im Vorfelde der am Sonnabend auf dem Heidgrabener Kunstrasenplatz ausgetragenen Nachholpartie gegen den TuS Hasloh angekündigt – und behielt am Ende Recht.

Diesmal rangen die Märschler ihren Gegner mit 4:1 nieder. „Absolut verdient“, befand Ligaobmann Klaus Kimpel. Timo Bachert, Metin Tefci (2) und Hendrik Mühlenkamp sorgten beim TSV für Zählbares, doch Kimpel zeigte sich vor allem von der starken Defensive seiner Elf beeindruckt. Sehr zum Unmut der Hasloher Gäste, die zwischenzeitlich mit einem 30-Meter-Freistoß an den Innenpfosten ausgleichen konnten: „Die waren deutlich unzufrieden und begangen schon in der ersten Halbzeit, sich gegenseitig anzupöbeln“, berichtete Kimpel nach dem fünften TSV-Sieg in Folge weiter. (Kay Stieler)

Vor dem Anpfiff: KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – TuS Hasloh

Glaubt man der Wettervorhersage, dann stehen die Chancen gut, dass der TSV Seestermüher Marsch morgen, Samstag, um 14 Uhr seinen Tabellennachbarn TuS Hasloh zum Nachholspiel in der Fußball Kreisliga 8 empfangen kann. Zumal Ligaobmann Klaus Kimpel einmal mehr seine Kontakte hat spielen lassen, um eine Alternative zum heimischen Rasenplatz zu finden, der wohl auch in den kommenden Wochen keinen Spielbetrieb zulassen wird.

Ausgetragen wird das Duell nun auf dem Kunstrasenplatz des Heidgrabener SV an der Uetersener Straße, nachdem vor drei Wochen bereits die SV Lieth den Seestermühern Asyl gewährt hatte. Mit dem „kleinen HSV“ verbindet die Märschler nicht zuletzt dank einer Senioren-Spielgemeinschaft (Senioren LL 01) eine enge Freundschaft.

Seine Gäste vom TuS Hasloh empfängt das Team von Sven Glück mit breiter Brust. Zwar konnte der TuS das Hinrundenspiel klar mit 4:1 für sich entscheiden, dennoch blicken die Märschler nach anfänglichen Problemen auf zuletzt erfolgreiche Wochen zurück: 13 Punkte aus den letzten fünf Spielen sprechen eine deutliche Sprache – aber auch der TuS Hasloh, der sein letztes Spiel am 3. November vergangenen Jahres ausgetragen hat, braucht sich mit elf Punkten aus den letzten fünf Partien wahrlich nicht zu verstecken. „Wir wollen den Patzer aus der Hinrunde wettmachen, sind motiviert und ich nehme jeden Mannschaftsteil in die Pflicht, gegen Hasloh über sich hinaus zu wachsen“, so TSV-Trainer Glück zuversichtlich. (Kay Stieler)

KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – Holsatia/EMTV II 3:0 (0:0)

TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – A. Hinz, Junke, Themm – Jessen (80. B. Averhoff), Röhrig, T. Männle (62. C. Lohse), Zipfel – Tefci, Bachert (70. L. Männle), Mühlenkamp
Holsatia/EMTV II: Schönhoff – Ahmeti, Petrich (39. Dennis Krohn), P. Kölln, Daniel Krohn (77. Peldzus) – N. Witt, Bargmann, Elfendahl, Peters, Kühl (61. Harmel)- Mundt
Tore: 1:0 Zipfel (50.), 2:0 Mühlenkamp (60.), 3:0 L. Männle (86.)
Gelb-rote Karte: Peldzus (wiederh. Meckern, 90.)
Schiedsrichter: Michael Zibull (Heidgrabener SV)

Bittere Enttäuschung für Nils Hammermann: An seiner „alten Heimat“ auf dem Kunstrasenplatz der SV Lieth, wohin der TSV Seestermüher Marsch angesichts der eigenen unzumutbaren Platzverhältnisse zum Nachholspiel eingeladen hatte, gerieten seine Kreisliga 8-Fußballer von Holsatia/EMTV II unter die Räder.

„Ich habe leider jegliche Leidenschaft auf dem Patz vermisst“, war der Elmshorner Trainer nach der 0:3-Niederlage bedient, während sein Co-Trainer Pascal Ilchen ergänzte: „Uns fehlte es eindeutig an Durchschlagskraft“. Die monatelange Zwangspause – bei den Märschlern ruhte der Ball bereits seit Ende Oktober, bei Holsatia immerhin seit Mitte November – spiegelte sich im vorsichtigen Abtasten der ersten Halbzeit wieder.

Erst nach dem Seitenwechsel legte der TSV eine Schippe drauf, kam über die Tore Lasse Zipfel und Hendrik Mühlenkamp zur 2:0-Führung, ehe auch Holsatia den Druck erhöhte, diesen aber nicht lange aufrecht erhalten konnte. Lars Männle machte den Sack zu – 3:0 in der 86. Minute und Frust bei Holsatia: Gelb-rot wegen wiederholtem Meckern gegen den eingewechselten Maximilian Peldzus. Unterm Strich ein verdienter Sieg für die Märschler, die sich nach schwachem Saisonstart so langsam ans obere Mittelfeld herantasten. (Kay Stieler)