KREISLIGA 8: FC Union Tornesch II – TSV Seestermüher Marsch 4:5 (1:2)

TSV Seestermüher Marsch: B. Averhoff – Themm, A. Hinz (30. L. Männle), Fifka  – Röhrig (80. Boyens), C. Lohse, T. Männle, Andi (80. Junke), D. Hinz, Behrens  – Mühlenkamp
Tore: 0:1 Behrens (11.), 0:2 Mühlenkamp (28.), 1:2 (42.), 1:3 Mühlenkamp (48.), 2:3 (52.), 3:3 (67.), 3:4 Mühlenkamp (70.), 4:4 (73.), 4:5 Boyens (90.+1)
Schiedsrichter: Martin Höper (FTSV Lorbeer Rothenburgsort)

Tore fielen im Saisonfinale zwischen dem FCU Tornesch II und dem TSV Seestermüher Marsch reichlich: Neun an der Zahl. „Das spiegelt gleichermaßen unsere Stärke als auch unsere Schwäche wider: Wir schießen viele Tore, kassieren aber auch viele…“, berichtet TSV-Obmann Klaus Kimpel, dessen Bilanz mit 72:63 Treffern unterm Strich positiv abschließt. Beim letztjährigen Absteiger ist man nach Problemen zum Saisonstart mit dem vierten Tabellenplatz zufrieden, Trainer Sven Glück bleibt der Elf auch im kommenden Jahr erhalten. (Kay Stieler)

KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – SC Ellerau 0:3 (0:3)

TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – A. Hinz (43. Andi), Themm (30. Behrens), Fifka, Zipfel – Röhrig, T. Männle, D. Hinz, Mühlenkamp – Bachert, Tefci (46. B. Averhoff)
Tore: 0:1 (5.), 0:2 (15.), 0:3 (27.)
Schiedsrichter: Andreas Voß (VfL Pinneberg)

„Verdient verloren“. Das Resümee von Klaus Kimpel über die 0:3-Niederlage seines TSV Seestermüher Marsch im letzten Heimspiel der Saison 2017/18 fällt ebenso knapp wie nüchtern aus. „Wir hätten wohl noch sechs weitere Tage spielen können – und das Tor trotzdem nicht getroffen“, mutmaßte der weiter. Die Gäste vom SC Ellerau legten in den ersten 27 Minuten drei Treffer vor, danach folgten weder auf der einen noch der anderen Seite zwingende Chancen. Das tat der Stimmung beim anschließenden Saisonabschlussgrillen aber keinen Abbruch, immerhin spielt der TSV seit Wochen schon weder um den Abstieg, noch hat er in Punkto Aufstieg ein Wörtchen mitzureden. (kst)

KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – FC Union Tornesch II 1:0 (1:0)

01.05.2018
TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – Themm, A. Hinz, Fifka, Junke – T. Männle (65. Röhrig), Andi (70.B. Averhoff), D. Hinz, K. Früchtnicht (85 Boyens), Zipfel – Tefci
Tore: 1:0 Tefci (16.)
Schiedsrichter: Tino Hartwig (FC Preußen Hamburg)

Das Nachholspiel zwischen dem TSV Seestermüher Marsch und FC Union Tornesch II am Maifeiertag – wahrlich ein Spiel mit zwei Gesichtern. Die Hausherren begannen engagiert und bissig, Metin Tefci brachte die Märschler nach einer knappen Viertelstunde verdient in Führung. Vor allem in der zweiten Spielhälfte verflachte die Partie bei Wind und Dauerregen dann allerdings zusehends. „Großartige Chancen konnten weder wir noch Tornesch herausspielen“, haderte TSV-Ligaobmann Klaus Kimpel nach dem Abpfiff. Nur gut, dass sein Team da bereits seine Pflicht geleistet hatte, das Tefci-Tor blieb das einzige an diesem Tag und bescherte dem TSV immerhin drei Punkte. (Kay Stieler)

KREISLIGA 8: Tangstedter SV – TSV Seestermüher Marsch 2:3 (2:1)

09.05.2018
TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – A. Hinz, Themm (55. Fifka), Junke, Zipfel – Röhrig, Behrens (70. Andi), T. Männle, Mühlenkamp – Bachert (75. C. Lohse), Tefci
Tore: 0:1 Tefci (15.), 1:1 (22., Freistoß), 2:1 (38.), 2:2 Junke (55., Foulelfmeter), 2:3 Andi (80.)
Schiedsrichter: Tim-Lucas Knaack (SV Blankenese)
Besonderes Vorkommnis: Seestermühes Trainer Sven Glück der Anlage verwiesen (88.)

Beim Tangstedter SV wartete auf den TSV Seestermüher Marsch ein hitziges Duell mit Fouls, Karten, Freistößen – und Toren. Und eben davon schossen die Märschler am Ende genau eines mehr als die Gastgeber und konnten sich somit auf den vierten Tabellenplatz hoch arbeiten. Nicht ohne Mühe: Metin Tefci brachte seine Farben in Führung, die Tangstedt bis zum Pausentee drehen konnte. Ein durch Philip Junke verwandelter Elfmeter und ein Jokertor des eingewechselten Jonas Andi brachte die Elf von Sven Glück zurück auf die Erfolgsspur. Den Abpfiff bekam der allerdings nur aus einiger Entfernung mit: Nach einem Disput mit dem Schiri wurde er kurz vor Spielende der Anlage verwiesen. (Kay Stieler)

KREISLIGA 8: Glashütter SV II – TSV Seestermüher Marsch 4:7 (2:3)

06.05.2018
TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – A. Hinz, Fifka, Jessen (46. B. Averhoff), Zipfel – Junke (32. Andi), C. Lohse, Themm, D. Hinz – Mühlenkamp, Bachert (85. Boyens)
Tore: 1:0 (3.), 1:1 Themm (5.), 2:1 (18.), 2:2 Themm (20.), 2:3 Mühlenkamp (32.), 3:3 (51.), 3:4 Bachert (59.), 4:4 (59.), 4:5 Mühlenkamp (66.), 4:6 Mühlenkamp (68.), 4:7 Mühlenkamp (75.)
Schiedsrichter: Matti Walsdorff (Bramfelder SV)

„Eine wunderschöne Sportanlage, aber auch ein ganz, ganz komisches Spiel“ sah Klaus Kimpel, dessen TSV Seestermüher Marsch auswärts beim Glashütter SV II antreten musste. Die Glashütter Führung (3.) glich Jan-Ole Themm im direkten Gegenzug aus, auch auf das 2:1 des Gastgebers (18.) wusste der Seestermüher promt zwei Minuten später zu antworten. So ging es bis zum zwischenzeitlichen 4:4 hin und her – eher Hendrik Mühlenkamp das Zepter in die Hand nahm und mit drei weiteren Toren innerhalb von nur neun Minuten den Sack endgültig zumachte (66./68./75.). (Kay Stieler)

KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – TSV Heist 2:1 (0:1)

TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – Junke, Behrens, Fifka, K. Früchtnicht – Zipfel, C. Lohse, T. Männle, L. Männle(43. Buthmann) – Bachert (72. Andi), Tefci (82. Boyens)
Tore: 0:1 (30.), 1:1 Tefci (48.), 2:1 T. Männle (59.)
Schiedsrichter: Reiner Röschke (Holsatia Elmshorn)

Es war das von allen erwartet hart umkämpfte Duell, das sich der TSV Seestermüher Marsch und seine Gäste vom TSV Heist lieferten. „In der ersten Hälfte war das noch ein Grottenkick – dafür haben wir unsere Sache nach der Pause umso besser gemacht“, berichtete Seestermühes Ligaobmann Klaus Kimpel unterm Strich zufrieden. Zwar spielte sein Team für seinen Geschmack zu viel auf Konter, „Angesichts der Personalsituation – allein in der Defensive mussten wir auf drei Positionen tauschen – haben die Jungs das aber super gelöst“, meinte der. Als Schiedsrichter fungierte kein Unbekannter: Reiner Röschke, jetzt Holsatia Elmshorn, wahr jahrelang Obmann der Seestermüher Refferees. (Kay Stieler)

Vor dem Anpfiff: KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – TSV Heist

Der Saisonverlauf des Fußball-Kreisligisten TSV Seestermüher Marsch gleicht einer Achterbahnfahrt. Der Bezirksliga-Abstieg und der Fortgang von Trainer Andreas Hermeling stürzte die Märschler ins Tal der Tränen. Michael Pelster sprang als Coach ein, konnte die Spieler aber nicht erreichen, musste bereits im Oktober wieder seinen Platz räumen. Sven Glück übernahm und hauchte den Deichkickern neues Leben ein. Zehn Spiele folgten, in denen niemand den TSV zu schlagen in der Lage war, der sich erfolgreich vom 14. auf den vierten Tabellenplatz zurück kämpfen konnte. Die Serie brach am 8. April mit der 3:4-Niederlage in Heidgraben, auch gegen TuS Hemdingen-Bilsen (2:4) und zuletzt TSV Sparrieshoop (1:4) gab es nichts zu holen – mittlerweile finden sich die Märschler auf Platz acht wieder. „Wir haben eine super Serie hingelegt. Aber mir war auch bewusst, dass diese irgendwann einmal einen kleinen Knacks bekommen würde…“, kam der Einbruch für Glück nicht unerwartet. Vor allem die Defensive bereitete dem Trainer zuletzt Sorge. „Wir haben viele Ausfälle, die uns in Bedrängnis bringen. Das hinten raus spielen macht uns zu schaffen. Wir spielen die Pässe und führen unsere Laufwege nicht zu Ende, sprechen zu wenig miteinander“. Auch für das Spiel gegen den TSV Heist, der aus den letzten drei Partien sechs Punkte holte und mit seinem neuem Trainer André Behncke zuletzt gute Durchschlagskraft nach vorne bewies, ist die Ausfallliste lang: Zu den Langzeitverletzten Jan Früchtnicht und Fabian Stieler muss Glück am Sonntag zusätzlich noch auf Hendrik Mühlenkamp, André und Danny Hinz, Jan-Ole Themm und Eike Jessen verzichten. „Sprich: Ich muss meine Abwehr einmal mehr neu formieren“, so Glück, der trotz aller Umstände einen „heißen Tanz auf Augenhöhe“ erwartet: „Glücklicherweise habe ich einige Optionen auf besagten Positionen“. (Kay Stieler)

KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – TuS Hemdingen-Bilsen 2:4 (1:1)

TSV Seestermüher Marsch: B. Averhoff – A. Hinz, Themm, Junke, D. Hinz – Andi (46. Behrens), T. Männle, Röhrig (65. Fifka), Mühlenkamp – Tefci, Bachert (60. L. Männle)
TuS Hemdingen-Bilsen: Weiß – Petrikowski (80. J. Gibau), B. Pingel, Lohmann (47. Wasielewski), Schmiedehausen – Berg, M. Gibau (86. Hachmann), Blunk, Hirsch, Mattern – Mohr
Tore: 0:1 Petrikowski (37.), 1:1 D. Hinz (38.), 1:2 Blunk (46.), 1:3 Wasielewski (51.), 2:3 A. Hinz (63.), 2:4 Berg (67.)
Schiedsrichter: Ayhan Simsek (FC Union Tornesch)
Besonderes Vorkommnis: Fifka verschießt Foulelfmeter (80.)

Der Schlusspfiff von Schiri Ayhan Simsek (FC Union Tornesch) brachte für Hemdingens Coach Patrick Kinastowski sichtbare Erleichterung mit sich: „Ich wusste, dass es ein schweres Spiel wird und der TSV, der in den letzten Monaten neu erstarkt ist, ein ernstzunehmender Gegner. Wir hatten im Vorwege eine Aussprache mit der Mannschaft, wollten endlich einmal wieder als Team auftreten – und das hat geklappt!“. Die Schlussphase des Kreisliga-Duells zwischen dem Tabellenprimus und dem Gastgeber vom TSV Seestermüher Marsch war geprägt von ausgelassenen „Hundertprozentigen“ auf beiden Seiten, so scheiterte Seestermühes Simon Fifka nicht nur am Elfmeter, sondern auch noch am Nachschuss. Metin Tefci traf den Pfosten – aber auch die Hemdinger Gäste scheiterten kurz vor Abpfiff am Seestermüher Torhüter Brian Averhoff. Als „ganz, ganz ärgerlich“, bezeichnete TSV-Ligaobmann Klaus Kimpel die 2:4-Niederlage: „Das waren ganz, ganz blöde Gegentore, die wir uns da eingefangen haben…“. (Kay Stieler)

Kreisliga 8: Heidgrabener SV – TSV Seestermüher Marsch 4:3 (1:1)

TSV Seestermüher Marsch: B.Averhoff – Andi, D.Hinz, Junke, A.Hinz – Röhrig, Themm, Bachert, Mühlenkamp, Zipfel(58.Lohse) – Tefci(67.Behrens)

 

Ein spannendes Derby in Heidgraben, bei dem sich die Gastgeber am Schluss knapp durchsetzen konnten. Mit dem Sieg konnten die Heidgrabener ihren 2. Tabellenplatz behaupten, während beim TSV eine Serie von zehn Spielen ohne Niederlage zu Ende ging.

Bei beiden Team gab es einen Torschützen, der dreimal traf. Während es bei Heidgraben Phillipe Schümann war, konnte für den TSV Metin Tefci dieses erreichen.

 

KREISLIGA 8: SC Egenbüttel II – TSV Seestermüher Marsch 2:2 (0:2)

TSV Seestermüher Marsch: B. Averhoff – A. Hinz, Themm (46. Fifka), Zipfel, D. Hinz – Jessen (81. Röhrig), Behrens, C. Lohse, Bachert (75. L. Männle) – Mühlenkamp, Tefci
Tore: 0:1 (29., Eigentor), 0:2 Behrens (31.), 1:2 (71.), 2:2 (84.)
Schiedsrichter: Marc-Calvin Prey (Moorreger SV)

Die eine Serie ist gebrochen, die andere hält. Mit dem 2:2 im Flutlichtspiel am Freitagabend beim nur zwei Punkte hinter den Märschlern liegenden SC Egenbüttel II konnte der TSV Seestermüher Marsch zwar nicht den erhofften siebten Sieg in Folge verbuchen – bleibt aber immerhin acht Spiele, genauer seit dem 1. Oktober vergangenen Jahres, ungeschlagen. Der Gastgeber verpatzte in seinem ersten Spiel nach der Winterpause hingegen den Start und sorgte per Eigentor für die Führung der Seestermüher, die ihrerseits zwei Minuten später ein Tor durch Thore Behrens nachlegten, am Ende aber noch einmal ins Straucheln gerieten und in der Schlussphase erst den Anschluss- und dann den Ausgleichstreffer kassierten. (Kay Stieler)