Kreisliga 8: SV Hörnerkirchen – TSV Seestermüher Marsch 1:3 (0:1)

SV Hörnerkirchen: Ewers – Eichentopf (46. T. Lefenau), N. Kunrath, Ring, Krüger (75. Bewernick) – Münster, Riepen, S. Marx, Bauermeister, T. Kunrath – Drees
TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – D. Hinz, A. Hinz, Themm, Junke – Zipfel, Behrens, T. Männle, J. Früchtnicht – Bachert (86. C. Lohse), Tefci (82. Glück)
Tore: 0:1 Zipfel (33.), 0:2 Junke (65., Foulelfmeter), 0:3 T. Männle (87.), 1:3 S. Marx (89.)
Schiedsrichter: Axel Kauter (SV Bergstedt)

Brande-Hörnerkirchen. „Willkommen im Abstiegskampf“, murmelte Hörnerkirchens Coach Jürgen Kohnagel nach dem Abpfiff. Dem Bezirksligaabsteiger TSV Seestermüher Marsch, der nach drei Auftaktniederlagen nun mit dem zweiten Sieg in Folge so langsam auch in der Kreisliga Fuß zu fassen scheint, musste sich „Höki“ mit 1:3 geschlagen geben. „Das war katastrophal. Keine Laufbereitschaft, kein Druck. Meine Jungs müssen langsam mal aufwachen und merken, dass es in dieser Saison nicht ganz so einfach wird wie im letzten Jahr“, haderte Kohnagel und wartet weiter auf den ersten „Dreier“. Auf der anderen Seite war TSV-Ligaobmann Klaus Kimpel zufrieden: „Wir haben defensiv gut gestanden und wenig zugelassen. Allerdings konnten wir uns nach vorne hin auch nicht so viele Chancen erarbeiten, wie wir es gerne gehabt hätten. Aber der Sieg war hoch verdient, keine Frage“. (Kay Stieler)

KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – Tangstedter SV 5:2 (2:1)

 

TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – Zipfel, A. Hinz, Themm, Junke – D. Hinz, T. Männle, Röhrig (78. Glück), Behrens (60. C. Lohse) – Tefci (72. Bachert), Mühlenkamp
Tore: 1:0 Behrens (8.), 2:0 Mühlenkamp (19.), 2:1 (23.), 2:2 (49.), 3:2 Tefci (68.), 4:2 Mühlenkamp (72.), 5:2 Glück (85.)
Schiedsrichter: Arvid Maiwald (Moorreger SV)
Besonderes Vorkommnis: Dahlke hält Foulelfmeter (5.)

Seestermühe. Ausgelassene Stimmung beim TSV Seestermüher Marsch. Vier Spieltage nach dem Abstieg in die Kreisliga konnten die Märschler endlich die ersten Saisonpunkte auf dem Konto verbuchen: 5:2 gegen die Gäste aus Tangstedt. Nicht der einzige Grund zu feiern: Die Geburtstagskinder Thore Behrens (26) und Sven Glück (39) beschenkten nicht nur ihr Team, sondern auch sich selbst: Behrens läutete mit seinem 1:0 (8.) den Sieg ein, Glück machte mit dem 5:2 (85.) den Sack zu. „Zugegeben, die 2:1-Führung zur Halbzeit war doch etwas schmeichelhaft. Aufgrund der zweiten Halbzeit geht der Sieg aber auch in der Höhe vollkommen in Ordnung“, fand TSV-Urgestein Klaus Kimpel. Uwe Dahlke hielt einen Elfmeter (5.) – ein perfekter Tag für die Deichkicker. (Kay Stieler)

 

Seestermühe Fussball 18.08.2017

Zwei Niederlagen, dazwischen ein spielfreies Wochenende – drei Wochen nach dem Saisonauftakt findet sich der Bezirksliga-Absteiger TSV Seestermüher Marsch erneut auf einem Abstiegsplatz wieder, Platz 14 in der Kreisliga 8. „Da kommt einiges zusammen. Das sind auf der einen Seite die vielen Urlauber. Wir müssen zur Zeit von Woche zu Woche auf drei bis fünf Positionen umstellen. Auf der anderen Seite müssen wir uns aber auch erst in der neuen Spielklasse akklimatisieren. Nicht nur spielerisch gibt es klare Unterschiede zur Bezirksliga, auch die Schiedsrichter achten im Spielverlauf auf andere Dinge“, zieht Seestermühes Neu-Trainer Michael Pelster ein erstes Fazit. Zudem sei es nach dem Rückzug der zweiten Mannschaft eine Herausforderung, verbliebene Spieler der ehemaligen Zweitvertretung und der Ligamannschaft zu einem Team zu verschmelzen. Aber: „Meine Jungs sind engagiert, motiviert und zudem auch offen für Neues. Denn da ich nicht aus Norddeutschland stamme habe ich sicherlich die ein oder andere Übung und Trainingsmethode parat, die hier eher unbekannt ist“, so Pelster weiter. Für das Derby am Sonntag, wenn die Märschler an der Seestermüher Dorfstraße ihre Elmshorner Nachbarn von Gencler Birligi empfangen, sehnt sich Pelster die ersten Punkte herbei. „Wir werden elf einsatzfreudige Spieler auflaufen lassen. Wer das aber sein wird, das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt aber auch noch nicht sagen“. Auf der anderen Seite ist Gencler nach dem 2:9-Debakel gegen den TSV Sparrieshoop auf Wiedergutmachung aus. Doch auch Genclers Coach Kamil Salar plagen Probleme: „Die Urlauber sind glücklicherweise alle aus dem Urlaub zurück, haben aber deutlichen Trainingsrückstand. Hinzu kommen zwei rotgesperrte Spieler, auflaufen werden wir mit einer Notelf“, so Salar und hofft: „Da bietet natürlich den Spielern aus der zweiten Reihe die Chance, sich positiv hervorzutun“. (Kay Stieler)

KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – Gencler Birligi 1:3 (1:1)

TSV Seestermüher Masch: Dahlke – A. Hinz, Junke, D. Hinz, Themm – B. Averhoff (46. Bachert), Zipfel (89. S. Merschel), T. Männle, C. Lohse (68. Glück) – Behrens, Röhrig
Gencler Birligi: Adioha – Ercek, Aygün, Usta (82. Kaya), Bas (73. Oeden) – Meric, Büyükkaya, Jameel Hanna, Poyaz, Aras (28. Yildiz) – Duman
Tore: 1:0 Behrens (8.), 1:1 Usta (37.), 1:2 Bas (52.), 1:3 Meric (88.)
Schiedsrichter: Detlef Kowitz (SC Victoria)

Erst Euphorie, dann Ernüchterung beim TSV Seestermüher Marsch. Zwar brachte Thore Behrens die Märschler nach nur acht Minuten in Führung, doch das reichte am Ende nicht. „Mehr ist momentan bei uns nicht drin“, musste TSV-Ligaobmann Klaus Kimpel eingestehen. „Seestermühe hat druckvoll begonnen, gekämpft und geackert, das verdient Respekt. Nach 20 Minuten aber sind wir aber bis zum Abpfiff auf das Seestermüher Tor Sturm gelaufen“, meinte Gencler Birligis Coach Kamil Salar, haderte aber auch: „Wir benötigen noch zu viele Chancen, um ein Tor zu schießen“. Das taten die Elmshorner durch Sivan Usta, Gökalp Bas und Sercan Meric immerhin drei Mal und kletterten in der Tabelle auf Platz sechs. (Kay Stieler)

KREISLIGA 8: Holsatia/EMTV II – TSV Seestermüher Marsch 2:0 (1:0)

Holsatia/EMTV II: Schlothauer – S. Petrich (62. Bargmann), H. Kölln, Tell (46. Harmel), Bedanhof – Bluhm, Dennis Krohn, A. Witt (65. Kühl), Peldszus, Peters – P. Kölln
TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – A. Hinz, Themm (82. C. Lohse), Junke, D. Hinz – Behrens, B. Averhoff, Andi, Buthmann – Mühlenkamp, Tefci
Tore: 1:0 P. Kölln (7.), 2:0 P. Kölln (70.)
Rote Karten: Tefci (15., Nachtreten), Glück (35., auf der Ersatzbank wegen Beleidigung)
Schiedsrichter: Gerhardt Schulz-Greco (FC Eintracht Norderstedt)
Besonderes Vorkommnis: Buthmann verschießt Foulelfmeter (85.)

Mit dem 2:0-Sieg seiner frisch aufgestiegenen Holsatia-Zweiten im Derby gegen den Bezirksligaabsteiger TSV Seestermüher Marsch war Nils Hammermann zufrieden: „Wir waren schlichtweg besser, wenngleich es natürlich fußballerisch noch viel Luft nach oben gibt“. Auf der anderen Seite war Seestermühes Ligaobmann Klaus Kimpel nach dem missglückten Saisonauftakt bedient. „Zweimal hatten wir die Chance, in Führung zu gehen“. Dann aber handelte sich TSV-Stürmer Metin Tefci früh die rote Karte ein (15. Minute wegen Nachtretens), Unruhe kam auf, Ersatzspieler Sven Glück sah auf der Bank „rot“ wegen Beleidigung des Linienrichters (35.) und Dominic Buthmann scheiterte am Elfmeter (85.). (Kay Stieler)
 

KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch startet in die neue Saison

Beim TSV Seestermüher Marsch stehen die Zeichen auf Neuanfang. Der ist auch bitter nötig. Erst waren die Märschler gezwungen, ihre zweite Mannschaft vom Spielbetrieb abzumelden, dann musste die erste Herren nach zweijährigem Bezirksligaaufenthalt den Weg zurück in die Kreisliga antreten – und zuletzt hatte der fest eingeplante, neue Coach Sandor Horvath noch vor Amtsantritt die Segel gestrichen und bei Rot-Weiß Kiebitzreihe angeheuert. Wie der scheidende Trainer Andreas Hermeling hatte auch Horvath mangelnde Trainingsbeteiligung und Einstellung der Mannschaft angeprangert. Langjährige Akteure haben die Schuhe im Sommer an den Nagel gehängt: Uwe Lohse tritt genauso wie Jan Röhrig und Falko Sander einen Schritt kürzer, Alexander Horn, Lars Männle und Mike Tiedemann stehen nach Umzügen nicht mehr zur Verfügung. Nun liegt es an Michael Pelster, der von TBS-Pinneberg aus kommend den Weg an die Seestermüher Dorfstraße fand, aus den verbliebenen Spielern der ersten und zweiten sowie neun neu- und wiedergewonnenen Ballsportlern ein konkurrenzfähiges Team zu formen. Immerhin 25 Mann nahmen regelmäßig am Vorbereitungsprogramm teil. „Die Mannschaft ist willig und ich hoffe, dass über den Spaß auch wieder die Leistung ins Team kommt“, konnte Ligaobmann Klaus Kimpel auf eine gelungene Vorbereitung zurückblicken. „Was wir auf jeden Fall nicht wollen ist es, aus der Bezirksliga in die Kreisklasse durchgereicht zu werden“.

Prognose: Dem Bezirksliga-Verbleib stand vor allem die Einstellung der Spieler entgegen. Sofern es Neu-Coach Pelster gelingt, die Mannschaft zu motivieren, ist ein Platz im oberen Tabellenbereich möglich. (Kay Stieler)

Tor: Uwe Dahlke, Malte Luitjens; Abwehr: Jonas Arifin Andi, Jan Früchtnicht, André Hinz, Danny Hinz, Philipp Junke, Jan-Ole Themm, Lasse Zipfel; Mittelfeld: Brian Averhoff, Thore Behrens, Dominic Buthmann, Flemming Dilk, Eike Jessen, Mike Korn, Christian Lohse, Timo Männle, Ole Merschel, Sönke Merschel, Fabian Stieler; Angriff: Timo Bachert, Hendrik Mühlenkamp, Martin Piening, Metin Tefci; Trainer: Michael Pelster; Co-Trainer: Klaus Kimpel

 

BEZIRKSLIGA WEST: Horvath zu Kiebitzreihe anstatt Seestermühe

Es war ein kleines Foto, ein kurzer Facebook-Post, den Rot-Weiß Kiebitzreihe am vergangenen Sonntagabend veröffentlicht hatte – und der beim Noch-Fußball-Bezirksligisten TSV Seestermüher Marsch wenige Stunden nach dem 2:9-Klatsche gegen Spitzenreiter FK Nikola Tesla, das einen Spieltag vor Saisonende den Abstieg der Märschler in die Kreisliga besiegelt hatte, den nächsten Schock auslöste. Es zeigte Sandor Horvath mit RWK-Fanschal – und einer dazugehörigen Vereinsmeldung, in der Horvath als neuer Trainer der Kiebitzreiher für die kommende Saison vorgestellt wurde. Prekär: Der aber stand nicht nur seit Jahresbeginn gemeinsam mit dem scheidenden Trainer Andreas Hermeling an der Seitenlinie des TSV, sondern hatte in Seestermühe obendrein bereits vor Monaten die Zusage gegeben, die Mannschaft nach der Sommerpause alleinverantwortlich zu coachen. „Genauso wie Spartenleiter Rolf Tiedemann habe ich ein paar Tage zuvor Gerüchte aufgeschnappt, die in diese Richtung gingen. Bis auf den Facebook-Post gab es von Sandor aber bis jetzt keine offizielle Info an Verein und Mannschaft. Er wollte wohl im Abstiegskampf keine Unruhe ins Team bringen – und hat dabei den richtigen Zeitpunkt dann irgendwie verpasst“, verriet Noch-Trainer Hermeling. „Auch wir hatten von den Gerüchten gehört. Aber da Sandor bei uns sozusagen im Wort stand und dem Verein als aktiver Spieler und Trainer zudem eng verbunden ist hätte niemand von uns damit gerechnet, dass an den Gerüchten tatsächlich etwas dran sein könnte. Dementsprechend enttäuscht war die Mannschaft, als wir es, ebenfalls über Facebook, erfahren haben“, ergänzte Defensivspieler Danny Hinz im Gespräch mit unserer Zeitung, „Aber dennoch: Die Stimmung im Team ist trotz des Schocks gut und in der nächsten Saison werden wir in der Kreisliga wieder angreifen“. Bis dahin gibt es allerdings viel zu tun für die Vereinsverantwortlichen. Nicht nur die Suche nach einem neuen Trainer dürfte sich angesichts der vielerorts weitestgehend abgeschlossenen Planungen für die neue Spielzeit schwierig gestalten, auch zusätzliche Spieler gilt es nach Seestermühe zu locken – immerhin dürfte die knappe Personaldecke sowie eine stetig wachsende Zahl an verletzten Spielern einer der Gründe sein, warum sich die Märschler trotz vorhandenen Potentials nicht in der Bezirksliga etablieren konnten. (Kay Stieler)

BEZIRKSLIGA WEST: Kummerfelder SV – TSV Seestermüher Marsch 2:1 (0:0)

TSV Seestermüher Marsch: Sander – Themm, D. Hinz, Junke, A. Hinz – Behrens (80. C. Lohse), Zipfel – Röhrig (71. Glück), L. Männle (83. Buthmann), Mühlenkamp
Tore: 1:0 (53.), 1:1 Röhrig (71.), 2:1 (76.)
Schiedsrichter: Rasmus Julius Leander Renner (Hamburg)

Mit einer 1:2-Niederlage beim Kumerfelder SV hat sich der TSV Seestermüher Marsch nach zwei Jahren aus der Bezirksliga verabschiedet. „Bei den beiden Gegentoren haben wir allerdings kräftig mitgeholfen, das hätte wirklich nicht sein müssen“, blickte TSV-Coach Andreas Hermeling auf sein letztes Spiel bei den Märschlern zurück. Über mangelnde Chancen konnte sich Hermeling nicht beklagen, einzig Jan Röhrig traf allerdings zum zwischenzeitlichen Ausgleich. „Schwamm drüber – vorbei ist vorbei“, meinte Hermeling – und das gleich in mehrfacher Hinsicht. (Kay Stieler)

BEZIRKSLIGA WEST: TSV Seestermüher Marsch – FK Nikola Tesla 2:9 (1:2)

TSV Seestermüher Marsch: Sander – Themm, A. Hinz, Junke, D. Hinz – Röhrig, Behrens (70. Buthmann), Zipfel – Tefci (86. Glück), L. Männle (75. Jessen), Mühlenkamp
Tore: 0:1 (13.), 0:2 (19.), 1:2 Mühlenkamp (34., Foulelfmeter), 1:3 (48.), 1:4 (54.), 2:4 Mühlenkamp (65.), 2:5 (66.), 2:6 (71.), 2:7 (79.), 2:8 (82.), 2:9 (88.)
Schiedsrichter: Andreas Jansen (SC Condor)

Seestermühe. Sie haben gehofft, sie haben gekämpft – am Ende hat es nicht gereicht. Nach zwei Jahren in der Fußball-Bezirksliga muss der TSV Seestermüher Marsch den Schritt zurück in die Kreisliga gehen. Mit dem Sieg des Abstiegskonkurrenten FC St. Pauli III am Freitagabend gegen Roland Wedel stand die Elf von Andreas Hermeling im Spiel gegen Spitzenreiter FK Nikola Tesla am Sonntag mit dem Rücken zur Wand. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge wollte diesmal vor 100 Zuschauern auf dem eigenen Platz kein rechter Spielfluss aufkommen. „Allein die ersten vier Gegentore waren allesamt Geschenke, unser Keeper hatte definitiv nicht seinen besten Tag – insgesamt passte heute aber alles nicht recht zusammen“, blickte TSV-Urgestein Klaus Kimpel enttäuscht, aber gefasst auf die Partie zurück. Nach 0:2-Rückstand waren die Märschler spätestens nach Hendrik Mühlenkamps Anschlusstreffer in der 34. Minute nochmal dran, ebenso bei seinem zweiten Tor zum 2:4 (65.), „Leider haben wir uns jedes Mal postwendend wieder einen eingefangen“, so Kimpel weiter. „Über die Saison gesehen waren wir einfach nicht stark genug, um in der Bezirksliga bestehen zu können“, musste auch Coach Hermeling eingestehen, für den es das letzte Heimspiel an der Dorfstraße war: Zu neuen Saison übernimmt Sandor Horvath die Mannschaft, dann in der Kreisliga. (Kay Stieler)

BEZIRKSLIGA WEST: FC Roland Wedel – TSV Seestermüher Marsch 1:2 (0:2)

TSV Seestermüher Marsch: Sander – Themm, A. Hinz, Junke, D. Hinz – Röhrig (60. Hofrichter), Horn, Zipfel – Glück (80. B. Averhoff), L. Männle, Mühlenkamp
Tore: 0:1 Mühlenkamp (19.), 0:2 Glück (23.), 1:2 (90.+3)
Schiedsrichter: Ben Henry Uhrig (SC Egenbüttel)

Spannender könnte der Abstiegskampf zum Saisonfinale gar nicht sein. Während die Kellerkinder vom TSV Sparrieshoop (0:0 gegen HEBC II), Teutonia 10 und FC St. Pauli III (1:1 im direkten Aufeinandertreffen) am drittletzten Spieltag jeweils immerhin einen Punkt ergattern konnten, wusste der TSV Seestermüher Marsch beim FC Roland Wedel sogar einen „Dreier“ zu entführen.
Im Elbestadion begannen die Märschler stark. Hendrik Mühlenkamp verwandelte einen zuvor von Lars Männle erkämpften Ball zur Seestermüher Führung nach 19 Minuten. Keine vier Minuten später geriet die Wedeler Defensive abermals ins Schwimmen, als Männle einen langen Einwurf vors Tor brachte, zwei Wedeler Akteure sich gegenseitig im Weg standen und der Seestermüher Stürner Sven Glück als „glücklicher Dritter“ das Spielgerät vor die Füße bekam und mit einem Halb-Seitfallrückzieher sehenswert zum 2:0 ins Tor einschob. Im zweiten Durchgang legte der TSV Seestermüher Marsch dann mit der doppelten Führung im Rücken eine etwas defensivere Spielweise an den Tag, während die Wedeler Gastgeber angesichts der drohenden Niederlage zusehends nervöser zu Werke gingen. „Roland hat viele lange Bälle gespielt, das ist unserer Spielweise doch sehr entgegen gekommen“, freute sich TSV-Coach Andreas Hermeling, musste aber auch zugeben: „Roland war spielerisch nicht schlechter als wir, wir aber abgeklärter“. Der Wedeler Anschlusstreffer in der dritten Minute der Nachspielzeit fiel da nicht mehr weiter ins Gewicht. „Wenn wir darauf aufbauen können und sich in den nächsten zwei Wochen niemand mehr verletzt, dann sehr ich gute Chancen auf den Klassenerhalt“, gab sich Hermeling nach dem Auswärtserfolg optimistisch. (Kay Stieler)