26.05.2019 KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – SC Egenbüttel II 7:1 (3:0)


TSV Seestermüher Marsch: Luitjens – Fifka, A. Hinz (73. K. Früchtnicht), Junke, Themm – T. Männle (82. Andi), Rode, Bachert, Röhrig – Tefci (61. Boyens), Mühlenkamp
Tore: 1:0 Mühlenkamp (13.), 2:0 Fifka (17.), 3:0 Mühlenkamp (37.), 4:0 Junke (47.), 5:0 Tefci (51.), 6:0 Themm (73.), 6:1 (71., Foulelfmeter), 7:1 K. Früchtnicht (86.)

So recht glauben konnte es kaum einer der Anwesenden auf der Seestermüher Sportanlage. Acht Spiele in Folge ohne Niederlage, die maximale Ausbeute von 18 Punkten aus den letzten sechs Partien und am letzten Spieltag den Tabellen-Dritten SC Egenbüttel II auch noch mit einem überdeutlichen 7:1 abgefertigt…
Doch das alles konnte den sportlichen Abstieg des TSV Seestermüher Marsch in die Kreisklasse A am Ende des Tages nicht mehr verhindern.

„Die letzten Wochen waren super. Alle waren motiviert und voll bei der Sache und haben gezeigt, was wir zu leisten in der Lage sind. Aber über die gesamte Saison gesehen waren wir eben nicht gut genug und sind am Ende wohl verdient abgestiegen“, musste Maik Richert, der die Märschler in der Winterpause in fast aussichtsloser Lage – als Tabellen-Vorletzter mit acht Punkten Rückstand auf einen rettenden Platz – übernommen hatte, einsehen.
Punktgleich, aber mit besserem Torverhältnis, hatte der TSV Sparrieshoop den wochenlangen Kampf um den Nichtabstieg am letzten Saisonspieltag nun für sich entschieden, gewann seinerseits beim Tabellenschlusslicht Gencler Birligi Elmshorn mit 9:0.
Nur zwei Jahre nach dem Abstieg aus der Bezirksliga West sind die Seestermüher damit in der zweituntersten Liga angekommen. Immerhin: „Der Kader bleibt weitestgehend zusammen, neue Spieler haben sich angekündigt und wenn wir so spielen wie in den letzten Monaten, dann muss unser Ziel für das nächste Jahr ganz klar der sofortige Wiederaufstieg sein“, wagte Richert einen ersten, optimistischen Blick in die Zukunft.

Ein wenig Statistik zum Saisonabschluss:
• Mit 28 Einsätzen bei 30 Partien und insgesamt 2.417 Minuten Spielzeit stand André Hinz so oft und so lange wie kein anderer TSVer auf dem Platz
• Mit 18 Treffern ist Hendrik Mühlenkamp der erfolgreichste Torschütze im Team, dicht gefolgt von Metin Tefci (16 Tore)
• 27 Spieler sind in der Saison 2018/19 im Trikot des TSV Seestermüher Marsch in der Kreisliga 8 aufgelaufen
• 10 Siege, vier Unentschieden und 16 Niederlagen bedeuten am Ende eine Ausbeute von 34 Punkten und 60:83 (-23) Toren für den TSV. In der Tabelle bedeutet dies Platz 14 – Abstieg.

(Kay Stieler)

Laufen und dabei Gutes tun – jetzt zum Sternenlauf am 23.6. anmelden!


Dieser Lauf gehört mit Sicherheit zu den schönsten im ganzen Land. Nicht nur die landschaftlich reizvolle Strecke, vorbei an schmucken Reetdachkaten und historischen Bauernhöfen, blühenden Wiesen auf dem Deich bölkenden Schafen, sondern auch das „Drumherum“ mit seinen vielen Zuschauern am Wegesrand, zu denen sich auch schon mal eine Sambagruppe gesellt, um die Sportlern zur persönlichen Höchstleistung anzutreiben, und das vielfältige Programm für Jung und Alt rund um den Start- und Zielbereich an der Grundschule Seester haben in den vergangenen Jahren hunderte von Freizeitläufern in die Seestermüher Marsch gelockt.
Laufen und dabei Gutes tun – zum sechsten Mal organisieren die Paratriathletin Janina Sprotte und ihr Helferteam vom TSV Seestermüher Marsch in diesem Jahr den Benefiz-Volkslauf, bei dem jeder Cent dem Kinderhospiz Sternenbrücke zugute kommt. „Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben“, lautet der Leitspruch der Einrichtung. Mehr als 7.500 EUR konnten so allein im vergangenen Jahr durch Sprotte, Schirmherrin und Schauspielerin Doris Kunstmann („Rote Rosen“) und Radiomoderator Holger Ponik („Ponik & Petersen – Der NDR 2 Morgen“) an das Hospiz übergeben werden. Beide sind auch in diesem Jahr am Sonntag, 23. Juni wieder persönlich vor Ort in Seester dabei. Ponik wird den Lauf am Mikrofon begleiten.
Neu im Programm ist eine 7,5-Kilometer-Strecke, so dass der Teilnehmer nun ganz nach seinem individuellen Trainingsstand zwischen 3-, 5- und 7,5 Kilometern Laufen, Walking und Nordic Walking sowie 10 Kilometer Laufen wählen kann. Die jüngsten starten beim 1 Kilometer Bambinilauf, zudem wird ein Handicaplauf für Menschen mit Behinderungen angeboten. Noch sind Startplätze frei – nähere Informationen und Anmeldung im Internet unter www.der-sternenlauf.de (Kay Stieler)

19.05.2019 KREISLIGA 8: Gencler Birligi – TSV Seestermüher Marsch 0:5 (0:4)


Gencler Birligi: Adioha – Gholamiyan, Temur, Yildiz (66. Elik), Hosseini – Hawasi, T. Orhan – Bas (38. Yilderim), Manka, O. Meric (70. Guguk) – N. Meric
TSV Seestermüher Marsch: Luitjens – A. Hinz, Junke, Themm (25. Andi), Röhrig – Behrens (70. K. Früchtnicht), Rode (42. Jessen), Bachert, Zipfel – Mühlenkamp, Tefci
Tore: 0:1 Bachert (7.), 0:2 Mühlenkamp (15.), 0:3 Bachert (16.), 0:4 Behrens (30.), 0:5 Tefci (62.)

Dank des 5:0-Erfolgs beim Kreisliga-Schlusslicht Gencler Birligi ist der TSV Seestermüher Marsch mit dem TSV Sparrieshoop gleich gezogen. „Wir hätten gegen Gencler mehr Tore schießen müssen. So hat Sparrieshoop das bessere Torverhältnis und am letzten Spieltag einen Vorteil“, sagte Seestermühes Coach Maik Richert, dessen Elf nach vergeigtem Saisonauftakt zuletzt fünf Spiele in Folge gewinnen konnte und seit sieben Spielen ungeschlagen ist.


Um die Klasse zu halten, müssen sie nächste Woche gegen SC Egenbüttel II gewinnen und Sparrieshoop gegen Gencler Birligi Punkte liegen lassen. „Auch dieser Spieltag muss erst gespielt werden, im Fußball ist alles möglich“, so Richert über die vermeintlich schlechtere Ausgangssituation der Märschler.
Bei Gencler war man froh, dass es nur 0:5 ausging. Präsident Mehmet Karakavak: „Wir haben noch keinen neuen Trainer und ohne Coach wird es schwer, in der neuen Serie von vorne anzufangen.“
(Hans-Peter Schwider/hps)

12.05.2019 KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – SC Ellerau 2:0 (0:0)


TSV Seestermüher Marsch: Luitjens – Fifka, A. Hinz, Themm, Junke – T. Männle (81. Andi), Rode, Röhrig, Bachert (76. Jessen) – Mühlenkamp, Tefci (78. Behrens)
Tore: 1:0 Tefci (48.), 2:0 Mühlenkamp (82.)
Gelb-rote Karte: Fifka (86., wiederh. Foulspiel)

Der Zweikampf zwischen dem TSV Sparrieshoop und dem TSV Seestermüher Marsch um Abstieg und Nicht-Abstieg bleibt spannend. Sparrieshoop legte am Samstag mit einem 2:0 gegen Tangstedt vor, Seestermühe am Sonntag mit einem 2:0 gegen den Tabellen-Dritten SC Ellerau nach.

Auf heimischer Anlage waren die Märschler von der ersten Minute an die spielbestimmende Mannschaft, ließen die Gäste kaum aus der eigenen Spielfeldhälfte kommen. Metin Tefci köpfte kurz nach Wiederanpfiff zum 1:0 ein, einen kurz darauf ebenfalls von Tefci platzierten Kopfballtreffer pfiff der Schiri wegen angeblicher Abseitsstellung ab – zumindest bei den Zuschauern nicht unumstritten. Acht Minuten vor Abpfiff machte Hendrik Mühlenkamp dann den Sack zu – der TSV ist seit sechs Spieltagen ungeschlagen.
(Kay Stieler)

05.05.2019 KREISLIGA 8: Tangstedter SV – TSV Seestermüher Marsch 1:5 (1:4)


TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – Fifka, Junke, A. Hinz (55. Jessen) – Röhrig, Piening (64. Andi), B. Averhoff (24. Zipfel), Bachert, Rode, Mühlenkamp, Tefci
Tore: 0:1 Tefci (1.), 0:2 Tefci (19.), 0:3 Piening (23.), 0:4 Tefci (34.), 1:4 (45.), 1:5 Fifka (65.)

Mit 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen blickt Trainer Maik Richert zurückhaltend optimistisch in die Zukunft seines TSV Seestermüher Marsch in der Kreisliga 8. Nach dem 5:1-Sieg beim Tangstedter SV trennen die Märschler nur noch zwei Punkte vom TSV Sparrieshoop, der seinerseits den ersten Nichtabstiegsplatz belegt.
„Wir blicken von Spiel zu Spiel, nicht weiter“, meint Richert in dem Wissen, dass sein Team im Vergleich zu den Sparrieshoopern das vermeintlich schwierigere Restprogramm vor sich hat. Beide Kontrahenten treffen in den letzten drei Spielen der Saison sowohl auf den Tabellen-Dritten SC Ellerau als auch auf das abgeschlagene Schlusslicht Gencler Birligi Elmshorn. Während allerdings die Seestermüher zu Hause den viertplatzierten SC Egenbüttel II empfangen, kann Sparrieshoop auf Punkte gegen den Tangstedter SV (Platz 15) hoffen.
Für Richert, der die Mannschaft nach dem Weggang von Sven Glück im Winter übernommen hatte, dennoch eine lösbare Aufgabe: „Wir haben in den letzten Wochen einen ordentlichen Satz nach vorne gemacht. Gegen Tangstedt haben wir uns wirklich tolle Chancen erarbeitet. Was uns fehlt, ist einzig noch etwas Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor“.

Das Restprogramm der Saison 2018/19 für den TSV Seestermüher Marsch:
• Sonntag, 12.05.2019, 15:00 Uhr: Seestermühe – SC Ellerau (3.)
• Sonntag, 19.05.2019, 15:00 Uhr: Gencler Birligi Elmshorn (16.) – Seestermhe
• Sonntag, 26.05.2019, 13:00 Uhr: Seestermühe – SC Egenbüttel II (4.)

Dem gegenüber der TSV Sparrieshoop:
• Samstag, 11.05.2019, 16:00 Uhr: TSV Sp’hoop – Tangstedter SV (15.)
• Sonntag, 19.05.2019, 15:00 Uhr: SC Ellerau (3.) – Sp’hoop
• Sonntag, 26.05.2019, 13:00 Uhr: Sp’hoop – Gencler Birligi Elmshorn (16.)

(Kay Stieler)

28.04.2019 KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – TuS Hemdingen-Bilsen 5:4 (5:2)

TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – Röhrig, Fifka, Junke, A. Hinz – B. Averhoff, Zipfel, Bachert (75. T. Männle), Piening (89. Boyens) – Mühlenkamp, Tefci (70. Jessen)
TuS Hemdingen-Bilsen: Weiß – Poyaz, Petrikowski, Majer (46. Hirsch), Berg – Wasielewski, Schmiedehausen, M. Gibau, Blunk (46. Taube), Pajewski – J.-M. Mohr (57. P. Sichting)
Tore: 1:0 Tefci (5.), 2:0 Tefci (17.), 3:0 Tefci (20.), 4:0 Mühlenkamp (27.), 4:1 A. Hinz (30., Eigentor), 4:2 Wasielewski (41.), 5:2 Tefci (44.), 5:3 M. Gibau (81.), 5:4 Pajewski (89.)
Gelb-rote Karte: – / Hirsch (73., wiederh. Foulspiel)

Zum Saisonende hin läuft der von vielen schon tot geglaubte TSV Seestermüher Marsch noch einmal zur Höchstform auf.

Gegen den TuS Hemdingen-Bilsen kamen die Märschler zu einem mehr als achtbaren 5:4-Erfolg und machten damit auch die letzten Aufstiegs-Hoffnungen des Tabellen-Zweiten zunichte.
Für Hemdingen besonders bitter: Schon in der vergangenen Saison lag der Bezirksliga-Aufstieg zum Greifen nahe, scheiterte letztendlich aber am letzten Spieltag doch noch.
„Wir haben ungemein effektiv begonnen, dann aber verpasst, den Sack zuzumachen – und das Spiel dadurch unnötig spannend gemacht“, resümierte Maik Richert vom TSV. Das konnte Hemdingens Co-Trainer Christoph Mattern nur bestätigen: „Wir haben es in den ersten 30 Minuten einfach nicht geschafft, die Seestermüher Stürmer in den Griff zu bekommen“. Da hatten Metin Tefci (3) und Hendrik Mühlenkamp bereits vier Treffer vorgelegt.
Später fanden die Gäste immer besser ins Spiel, „Noch fünf bis zehn Minuten länger, und wir hätten wohl ausgeglichen“, mutmaßte Hemdingens Mattern. So aber blieben die Punkte in der Marsch, dem bei vier ausstehenden Spielen noch fünf Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz fehlen. Richert: „Der Sieg war wichtig, mit fünf Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz bei noch vier ausstehenden Spielen wir haben den Klassenerhalt nun wieder selbst in der Hand…“. Bei zehn Punkten, die der TSV aus den letzten vier Spielen generieren konnte, nicht unrealistisch. (Kay Stieler)

22.04.2019 KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – 1. FC Quickborn II 5:0 (0:0)


TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – Fifka, A. Hinz, Junke, Themm – Andi (46. Jessen), Rode, B. Averhoff, Bachert (78. K. Früchtnicht)- Mühlenkamp, Tefci (82. Boyens)
Tore: 1:0 (51. Eigentor), 2:0 Mühlenkamp (61.), 3:0 Mühlenkamp (83.), 4:0 Mühlenkamp (90.+1, 5:0 Fifka (90.+3, Foulelfmeter)
Gelb-rote Karten: Abraham (FC Quickborn II/40., wiederh. Foulspiel), Shasivri (FC Quickborn II/90.+3, wiederh. Foulspiel)

Zwei Halbzeiten, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können, sah Maik Richert im zweiten Oster-Spiel seines TSV Seestermüher Marsch am Montag gegen den 1. FC Quickborn II. „Das, was beide Mannschaften in den ersten 45 Minuten geboten haben, das war eine Katastrophe und hat den Namen „Fußball“ wirklich nicht verdient“, schilderte der seine Sicht.

Erst in Überzahl, ein Gäste-Akteur hatte sich kurz vor dem Halbzeitpfiff mit wiederholtem Foul die Ampelkarte eingehandelt, und nach einer Kabienpredigt konnten die Märschler dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Das geriet mehr und mehr zu einer einseitigen Angelegenheit, in welcher der 1. FC Quickborn II am Ende mit fünf Gegentoren noch gut bedient war. Noch ein Grund zur Freude fand TSV-Ligaobmann Klaus Kimpel – immerhin war es auch erste Partie der bald endenden Saison, die sein Klub „zu Null“ für sich entscheiden konnte. (Kay Stieler)

20.04.2019 KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – Holsatia/EMTV 2:2 (1:2)


TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – Themm, Fifka, A. Hinz, Andi (70. Zipfel) – Rode, B. Averhoff, Bachert, Röhrig (76. Piening) – Mühlenkamp, Tefci (85. Boyens)
Holsatia/EMTV: Serafin – Harmel, Grichel, Springer, Zouheir Ashrafi – Hartmann, Elfendahl, Homburg, Rickert (68. Bluhm), Schmunk – Kleinworth (46. S. Petrich)
Tore: 0:1 Harmel (21.), 0:2 Zouheir Ashrafi (23.), 1:2 B. Averhoff (29.), 2:2 Fifka (54., Foulelfmeter)

Hätte, wäre, würde… das alles half dem akut abstiegsbedrohten TSV Seestermüher Marsch am Ende nicht, um seine Tabellensituation am Ostersamstag deutlich verbessern zu können. Zwar hatte Seestermühes Metin Tefci in den ersten zehn Minuten bereit zwei „Hundertprozentige“ auf dem Fuß – doch waren es die Gäste von Holsatia Elmshorn, die nach 25 Minuten dank der Tore von Yannick Harmel und Zouheir Ashrafi mit 2:0 in Führung lagen. Immerhin konnten die Seestermüher durch Brian Averhoff und Simon Fifka per Elfmeter ausgleichen, „Natürlich schade, dass trotz der vielen Chancen nur ein Punkt dabei herausgesprungen ist – aber spielerisch ein absolut verdientes Remis“, fand TSV-Coach Maik Richert.(Kay Stieler)

14.04.2019 KREISLIGA 8: Rasensport Uetersen II – TSV Seestermüher Marsch 2:4 (0:4)

TSV Seestermüher Marsch: Dahlke- Fifka, A. Hinz, Junke, Andi (85. K. Früchtnicht)- B. Averhoff (60. Jessen), Rode, Röhrig, Tefci – Mühlenkamp, Bachert
Tore: 0:1 Mühlenkamp (2.), 0:2 Mühlenkamp (5.), 0:3 Mühlenkamp (31.), 0:4 B. Averhoff (35.), 1:4 (55., Foulelfmeter), 2:4 (87.)

Totgesagte leben bekanntlich länger.

Ob das auch für den TSV Seestermüher Marsch gilt, dem zwei Jahre nach dem Abstieg aus der Bezirksliga nun der Absturz in die Kreisklasse droht, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Mit einem überzeugenden 4:2-Sieg beim favorisierten Verein Rasensport Uetersen II hat sich das Team von Maik Richert am Sonntag immerhin die Chance auf den Klassenerhalt bewahrt.

„Spielerisch sah das schon ziemlich gut aus, aber natürlich müssen wir stetig weiter an uns arbeiten“, war Richert sichtlich zufrieden, bemängelte einzig die Chancenverwertung seiner Elf. „Was wir an Chancen vergeben haben, das geht auf keine Kuhhaut. Aber immerhin haben wir uns, anders als die Wochen zuvor, endlich auch mal für unsere Leistung belohnt“, fügte Richert hinzu.

Zwei Namen stachen am Ende des Tages aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ganz besonders heraus: Hendrik Mühlenkamp gelang ein lupenreiner Hattrick. Metin Tefci verfehlte selbst zwar wiederholt das Tor, hatte als Vorbereiter aller vier Treffer seiner Märschler aber erheblichen Anteil am Erfolg. (Kay Stieler)