Kein Trainer – Kickboxern des TSV Seestermüher Marsch droht das Aus

Der neuesten Sportart beim TSV Seestermüher Marsch droht nach nur knapp einem Jahr bereits wieder das Aus. Die jungen Kickboxer des Marschenvereins suchen händeringend einen neuen Trainer.

„Rund 40 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 17 Jahren haben zuletzt regelmäßig Freitag nachmittags in zwei Gruppen trainiert“, berichtet der Vereinsvorsitzende Jürgen Pliquet, „Unsere bisherige Trainerin steht aber aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung und all unsere Bemühungen, einen Ersatz zu finden, waren bislang leider erfolglos“.

Ohne Trainerin oder Trainer könne der Sportbetrieb nicht aufrecht erhalten werden. Dabei sei diese moderne Kampfsportart gerade für Kinder und Jugendliche geeignet da sie dazu beitragen könne, Bewegungsmangel und Haltungsschäden zu vermeiden. „Kickboxen trainiert Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination“, wirbt Pliquet, der nach wie vor auf ein Weihnachtsgeschenk für die jungen Sportler hofft.

Interessenten können sich jederzeit bei Pliquet, Telefon (04125) 563, dem Spartenleiter Günther Weich, Telefon (04125) 1242 oder per E-Mail unter vorstand@tsvsm.de melden.

02.12.2018 KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – TSV Heist 0:5 (0:4)

TSV Seestermüher Marsch: B. Averhoff – D. Hinz, Themm, Junke (38. Boyens), Zipfel – A. Hinz, Röhrig (78. Bachert), Behrens (65. K. Früchtnicht), T. Männle, Rode – Tefci
Tore: 0:1 Themm (3., Eigentor), 0:2 (20.), 0:3 A. Hinz (39., Eigentor), 0:4 (41.), 0:5 (75.)
Gelb-rote Karten: Tefci (87., Handspiel) / Spieler TSV Heist (55., Meckern)

Schon vor dem letzten Pflichtspiel des Jahres 2018 stand fest, dass der TSV Seestermüher Marsch auf einem Abstiegsplatz überwintern wird. „Aber“, so schrieb man auf der Facebook-Seite der Mannschaft, „mit einem Sieg gegen den TSV Heist haben wir die Möglichkeit, uns wieder in Schlagweite zu den rettenden Rängen zu bringen“.

Unterm Strich ein Satz mit „x“ – Das war wohl nix. Im Kellerduell zeigten die Heistmer Gäste ihren Gastgebern, wo es langgeht. „Das war schlecht, bitter und für mich persönlich enttäuschend“, lautet das knappe, aber deutliche Fazit von Seestermühes Klaus Kimpel nach dem 0:5. „Gegen so einen Gegner muss man die Ärmel hochkrempeln und kämpfen – wir haben uns aber unserem Schicksal ergeben“. Zwei Eigentore verliehen dem Heistmer Spiel zusätzlichen Auftrieb.
Für Kimpel dabei unfassbar: „Der Kader ist im Kern derselbe, der vor exakt zwei Jahren in der Bezirksliga West dem Tabellen-Dritten Sternschanze noch ein 2:2 abringen konnte. Ich verstehe nicht, warum wir heute nicht einmal mehr in der Kreisliga mithalten können…“

Die Tabellensituation zeigt es in aller Deutlichkeit: Die Saison 2018/19 ist bis zum jetzigen Zeitpunkt alles andere als erfolgreich für den TSV Seestermüher Marsch verlaufen. Drei Siege, drei Unentschieden, 13 Niederlagen. Dazu die zweitwenigsten geschossenen und die viertmeisten kassierten Tore. Unterm Strich nach 19 von 30 absolvierten Partien Platz 15, sieben Punkte Rückstand auf einen rettenden Nichtabstiegsplatz. Eines ist schon jetzt sicher: Nach der Winterpause kommen stürmische Zeiten auf die Kreisligisten des TSV Seestermüher Marsch zu. (Kay Stieler)

25.11.2018 KREISLIGA 8: TuS Holstein Quickborn – TSV Seestermüher Marsch 2:1 (2:0)

TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – D. Hinz, Zipfel, Themm, Junke – T. Männle, Behrens, Rode, Averhoff (63. Andi), A. Hinz – Boyens (56. K. Früchtnicht)
Tore: 1:0 (16.), 2:0 (43.), 2:1 A. Hinz (83.)

Nach der 1:2-Niederlage beim TuS Holstein sieht es für den Ex-Bezirksligisten aus Seestermühe kurz vor der Winterpause düster aus.

Mit gerade einmal 23 Treffern weist der TSV die zweit-schwächste Offensive der Liga auf, mit 54 Gegentoren steht die Defensive als viert-schlechteste nur wenig besser dar. Unter den bislang 12 Punkten wurde nur ein einziger auswärts gewonnen – und auch in Quickborn gab es dank einer „größtenteils katastrophalen Leistung“, wie es aus Reihen der Mannschaft hieß, nichts zu holen.

Dort witterten die Gastgeber in einem insgesamt zerfahrenen Spiel mit Personalsorgen auf beiden Seiten schon den sicheren Sieg, als es André Hinz sieben Minuten vor Abpfiff mit seinem Anschlusstreffer noch einmal spannend machte. Die Punkte rette das aber nicht, „hier ist uns letztendlich einfach die Zeit davon gelaufen“, haderte man beim TSV. (Kay Stieler)

18.11.2018 KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – TuS Hasloh (1:1)

TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – A. Hinz, Junke (48. Andi), Themm, D. Hinz – Rode, T. Männle, Behrens, Röhrig (65. B. Averhoff), Zipfel – Tefci
Tore: 1:0 Behrens (20.), 1:1 (37.)

Für den abstiegsbedrohten TSV Seestermüher Marsch sprang gegen den Tabellen-Vierten TuS Hasloh immerhin ein Punkt heraus. „Damit bin ich absolut zufrieden“, kommentierte Seestermühes Liga-Obmann Klaus Kimpel, der am 17. Spieltag als Cheftrainer beim TSV an der Seitenlinie agierte.

Gerade in den ersten 30 Minuten zeigten die Märschler ein starkes Spiel, gewann zahlreiche Zweikämpfe und konnte durch Thore Behrens verdient in Führung gehen. „Ohne eine einzige Torchance“, so Kimpel, habe der Gast dann aber noch vor dem Pausentee ausgeglichen: Einen Freistoß aus 30 Metern ließ Keeper Uwe Dahlke unglücklich abprallen, den Nachschuss von Haslohs Justus Hartig konnte er nicht parieren.

Die zweite Spielhälfte blieb torlos, was nicht zuletzt an den schwindenden Kräften auf beiden Seiten lag. „Das sah insgesamt gar nicht so schlecht aus, am Ende fehlte uns aber noch die Kraft für den letzten Pass…“, meinte Kimpel rückblickend – ehe er sich gemeinsam mit Mannschaft und Zuschauern beim gemeinsamen Essen im Vereinsheim über leckeren Grünkohl, Kochwurst und Schweinebacke  freuen durfte. (Kay Stieler)

11.11.2018 KREISLIGA 8: FC Union Tornesch II – TSV Seestermüher Marsch 2:1 (2:1)

TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – A. Hinz, Zipfel, Themm, Junke – Rode, C. Lohse (65. K. Früchtnicht), Andi, Behrens, Jessen (23. Hofrichter) – Tefci
Tore: 0:1 Rode (10., Foulelfmeter), 1:1 (21.), 2:1 (23.)
Besonderes Vorkommnis: Dahlke hält Foulelfmeter (71.)

„Was soll ich dazu noch groß sagen. Die Tabelle lügt nicht, wir stehen zu recht auf einem Abstiegsplatz…“, musste Seestermühes Ligaobmann Klaus Kimpel nach der 1:2-Niederlage im Kellerkrimi beim FC Union Tornesch II mit Blick auf den 15. Tabellenplatz, dem die Märschler derzeit belegen, zugeben. Mindestens fünf Punkte trennen den TSV nunmehr vom rettenden, 13 Platz, den der FCU II im direkten Vergleich mit dem TSV Seestermüher Marsch erfolgreich verteidigen konnte.

Zwar begann der TSV stark, vergab aber zunächst zwei gute Chancen auf die Führung, ehe Tim Rode nach Foul an Metin Tefci vom Elfmeterpunkt aus traf. Dann nutzte Tornesch das dreiminütige Unterzahlspiel der Märschler aufgrund einer Verletzung und der folgenden Auswechslung von Seestermühes Eike Jessen, um das Ergebnis zu seinen Gunsten zu drehen. Nach dem Seitenwechsel war der TSV bemüht, ohne sich aber wirkliche Torchancen erarbeiten zu können. Immer wieder gefordert war dabei Schlussmann Uwe Dahlke. „Der hat uns lange im Spiel gehalten“, bescheinigte Kimpel dem Torwart gute Noten, die er sich nicht zuletzt durch einen gehaltenen Foulelfmeter (71.) verdient hatte. Die Niederlage im sogenannten „Sechs-Punkte-Spiel“ konnte aber auch der nicht verhindern.

„Nun heißt es irgendwie durchzuhalten bis zur Winterpause… und dann sehen wir mal weiter“, machte Kimpel deutlich, dass er keine kurzfristige Lösung für die Seestermüher Misere sieht. Zu wenig Personal, eine zu geringe Trainingsbeteiligung… und mit dem TuS Hasloh, TuS Holstein Quickborn und dem TSV Heist bis zum geplanten Start der Winterpause am 2. Dezember zudem noch zwei starke Mannschaften aus der oberen Hälfte der Tabelle vor der Brust. (Kay Stieler)

02.11.2018 KREISLIGA 8: SC Egenbüttel II – TSV Seestermüher Marsch 5:0 (1:0)

TSV Seestermüher Marsch: B. Averhoff – A. Hinz, Zipfel (57. K. Früchtnicht), Junke, Themm – Andi, Rode, T. Männle, Behrens, C. Lohse – Boyens (43. Hofrichter)
Tore: 1:0 (44.), 2:0 (47.), 3:0 (65.), 4:0 (68., Foulelfmeter), 5:0 (90.)

Ohne das Sturm-Duo Metin Tefci und dem an einer Schulterverletzung laborierenden Hendrik Mühlenkamp, hatte der TSV Seestermüher Marsch am Freitagabend bei Spitzenreiter SC Egenbüttel II keine Chance. Im Gegensatz zu den Märschlern hatte der Gastgeber als frisch gebackener Herbstmeister nach dem Abpfiff allen Grund zum Jubeln.

Dabei verstanden es die Märschler zunächst noch, die Partie am Rellinger Moorweg lange offen zu halten. Gerade einmal zwei Torschüsse konnte der SCE bis zum Pausentee abgeben, mit dem zweiten Versuch dann allerdings die 1:0-Führung kurz vor Halbzeitpfiff herstellen. Doch spätestens nach dem 2:0, Abwehrspieler Andre Hinz hatte sich an der Grenze zum eigenen Strafraum ein unnötiges Foul an seinem Gegenspieler geleistet, der fällige Freistoß rollte unter den Füßen der hochspringenden Mauer hindurch im Tor von Brian Averhoff, zeichnete sich die deutliche Niederlage ab. „Die Köpfe vieler Spieler gingen nach unten…“ kommentierte TSV-Trainer Sven Glück, während Egenbüttel drei weitere Tore einschenkte. Fazit: Egenbüttel wollte die Herbstmeisterschaft – und dem TSV fehlten schlichtweg die Mittel, das zu verhindern.
(Kay Stieler)

08.10.2018 KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – Gencler Birligi 2:1 (1:1)

 

TSV Seestermüher Marsch: B. Averhoff – A. Hinz, Themm, Junke, Zipfel – Jessen, Behrens (70. C. Lohse), Rode, T. Männle – Tefci (70. Boyens), Andi (78. K. Früchtnicht)
Gencler Birligi: Adioha – Jameel Hanna, Yildiz (61. Temur), Polat, N. Meric – Bas (88. Yüksel), S. Meric, Shvaychenko, Kilic, Pätzel – T. Orhan (55. Chousein)
Tore: 1:0 Junke (21., Foulelfmeter), 1:1 N. Meric (45.), 2:1 Andi (51.)
Gelb-rote Karte: Jessen (84., Handspiel)
Besondere Vorkommnisse: Junke veschießt Foulelfmeter (47.), B. Averhoff hält Foulelfmeter (85.)

Freud und Leid beim TSV Seestermüher Marsch.

Mit dem 2:1 im Kellerkrimi gegen Schlusslicht Gencler Birligi konnten die Märschler drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Auf der anderen Seite muss TSV-Trainer Sven Glück nun am Freitag beim Spitzenreiter SC Egenbüttel II mit Eike Jessen erneut auf einen nach Platzverweis gesperrten Spieler verzichten. „Der wurde aus drei, vier Metern vom Gegner angeschossen und am Arm getroffen – Handspiel, gelb-rote Karte. Eine selten dämliche Regelung… wie soll er dem denn ausweichen?“, konnte es Ligaobmann Klaus Kimpel kaum glauben.

Immerhin: Den folgenden Elfmeter hielt Torwart Brian Averhoff und verhinderte damit den Ausgleich Genclers, für die es damit beim einzigen Treffer durch Nihat Meric blieb. (Kay Stieler)

21.10.2018 KREISLIGA 8: SC Ellerau – TSV Seestermüher Marsch 4:0 (1:0)

TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – A. Hinz, Junke (60. Boyens), D. Hinz, Andi – K. Früchtnicht, Rode, T. Männle, B. Averhoff, Jessen – Behrens
Tore: 1:0 (20.), 2:0 (48.), 3:0 (59.), 4:0 (83.)

Beim Tabellen-Zweiten SC Ellerau war der mit dem „letzten Aufgebot“ angereiste TSV Seestermüher Marsch um Schadensbegrenzung bemüht. Das gelang, zumindest in der ersten Halbzeit, auch noch verhältnismäßig gut. Mit lediglich einem einzigen Ersatzspieler auf der Bank hieß es allerdings von Anfang an vor allem, sich die Kräfte gut einzuteilen. Wie so oft, konnten die Märschler dem Tempo des Gegners nach dem Seitenwechsel aber nicht mehr standhalten, durften mit „nur“ vier Gegentoren am Ende sogar noch zufrieden sein.

Die Tabellensituation sieht dabei alles andere als rosig aus: Dort belegt der TSV mittlerweile den vorletzten Platz und verliert so langsam den Anschluss an das Mittelfeld. Nur Gencler Birligi kann mit fünf Zählern derzeit noch drei Punkte weniger aufweisen. Das könnte sich bereits am kommenden Sonntag ändern, wenn beide Teams zum Kellerduell an der Seestermüher Dorfstraße aufeinander treffen. (Kay Stieler)