21.10.2020 – KREISLIGA 8: Corona-Fall bei Raspo Uetersen – Spiel gegen Seestermühe fällt aus

Aufgrund eines bestätigten Corona-Falls bei Rasensport Uetersen, wurden die für Sonntag, 25. Oktober 2020 geplanten Heimspiele der Fußballer abgesagt. Dies betrifft auch die Partie des 4. Spieltags in der Kreisliga 8, in dem Raspensport Uetersen II den TSV Seestermüher Marsch im Rosenstadion empfangen hätte. Wann die Begegnung nachgeholt wird, steht noch nicht fest.

11.10.2020 – KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – Kummerfelder SV II 1:5 (0:2)

TSV Seestermüher Marsch: Luitjens – A. Hinz, B. Averhoff, Themm, Buthmann (72. D. Hinz) – L. Tiedemann, T. Detjens, Rode, C. Lohse – Tefci, Bachert (46. J. Früchtnicht)
Tore: 0:1 Klass (20.), 0:2 Piening (33.), 0:3 Frankhänel (54.), 0:4 Frankhänel (64.), 1:4 Tefci (76.), 1:5 Doempke (84.)

Als „Tor der Woche“ oder auch einfach „Sonntagsschuss“ bezeichnet Maik Richert den Führungstreffer der Gäste vom Kummerfelder SV II in der 20. Minute. Eben dieser 35-Meter-Schuss des Kummerfelders David Klass über den weit vorm eigenen Tor stehenden Seestermüher Keeper Malte Luitjens zum 0:1 führte gleichzeitig zu einem Bruch in dem bis dahin sehr konzentriert vorgetragenen Spiel der Märschler. Am Ende stand mit einem deutlichen 1:5 die dritte Saisonniederlage des TSV, der nach wie vor mit argen Personalproblemen zu kämpfen hat und auch diesmal mehrere ehemalige Spieler reaktivieren musste, um mit vollem Kader aufzulaufen. (kst)

04.10.2020 – KREISLIGA 8: SSV Rantzau II – TSV Seestermüher Marsch 5:1 (4:1)

SSV Rantzau: M. Meyer – Assogba, Ercek (68. Weitzel), Brandt (46. L. Meyer), Wiemeler – Adam, Breuel, Schlüter, Berg, Thieme – M.J. Gibau (72. Hochschild)
TSV Seestermüher Marsch: Luitjens – A. Hinz, T. Tiedemann, B. Averhoff – T. Detjens, Behrens, Rode, Bachert – Mühlenkamp, Tefci
Tore: 1:0 Schlüter (17.), 1:1 Mühlenkamp (26.), 2:1 M.J. Gibau (34.), 3:1 M.J. Gibau (36.), 4:1 M.J. Gibau (40.), 5:1 Berg (77.)
Rote Karte: T. Tiedemann (90., Notbremse)


Besonderes Vorkommnis: Seestermühe nur mit 10 Mann angetreten
Trotz der deutlichen 1:5-Klatsche beim SSV Rantzau II ist Maik Richert mit der Leistung seines TSV Seestermüher Marsch zufrieden. Immerhin waren die personalgeschwächten Märschler von Anfang an mit nur zehn Spielern zum Kreisliga-Duell an der Düsterlohe angetreten, verkauften sich in Unterzahl aber gut und glichen sogar noch einen Rückstand aus – bis Rantzaus Marvin-Jay Gibau mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von nur sechs Minuten noch vor der Halbzeitpause den Sack zu machte. Ärgerlich: Tim Tiedemann handelte sich Sekunden vor dem Abpfiff nach einer Notbremse die rote Karte ein – ein weiterer Schlag ins Kontor des knappen TSV-Kaders. (kst)

28.09.2020 – KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – Holsatia/EMTV 1:3 (1:3)

TSV Seestermüher Marsch: Luitjens – A. Hinz, Themm, Bachert, Behrens – Buthmann, L. Tiedemann (62. M. Tiedemann), B. Averhoff, Rode – Tefci (83. T. Detjens), Mühlenkamp
Holsatia/EMTV: Serafin – Mundt, Bluhm (46. Schmidt), Elfendahl, Hartmann – Pieper, Homburg (76. Brandt), Kühl, Panke (66. Kohn), Albers – Springer
Tore: 0:1 Elfendahl (3.), 0:2 Kühl (6.), 0:3 Hartmann (30.), 1:3 Bluhm (44., Eigentor), 1:4 Homburg (69., Freistoß)
Gelb-rote Karte: Elfendahl (40., Schwalbe)
Rote Karte: Themm (69., Notbremse)

Weder der TSV Seestermüher Marsch noch der ambitionierte Kreisliga-Dritte der Vorsaison von Holsatia/EMTV zeigten sich zum Saisonauftakt in Höchstform. Dabei hatten die Elmshorner Gäste sprichwörtlich wie die Feuerwehr losgelegt, führten gegen die völlig überrumpelten Gäste vom Elbdeich nach nur sechs Minuten mit 2:0. Danach wurde die Partie aber zu einem hart umkämpften Duell mit vielen kleinen Nicklichkeiten auf beiden Seiten. Kein Wunder also, dass weder die Märschler noch Holsatia das Spiel mit elf Mann zu Ende brachten: Gelb-rote Karte gegen Holsatias Dennis Elfendahl nach einer Schwalbe (40.), Rot gegen Jan-Ole Themm nach einer Notbremse (68.). (kst)

20.09.2020 – LOTTO-POKAL, 1. Runde: TSV Seestermüher Marsch – 1. FC Roland Wedel 0:6 (0:2)

TSV Seestermüher Marsch: Dahlke – A. Hinz, Themm, T. Detjens (76. Buthmann), Rode – Behrens, B. Averhoff, C. Lohse, T. Tiedemann – Bachert, Tefci
Tore: 0:1 (24., Foulelfmeter), 0:2 (45.+1), 0:3 (77.), 0:4 (90.+1), 0:5 (90.+4), 0:6 (90.+6, Foulelfmeter)

Dass der TSV Seestermüher Marsch mit nur einem Ersatzspieler gegen den FC Roland Wedel – offenbar zu wenig, um gegen den Favoriten bestehen zu können. Denn während die Märschler in der regulären Spielzeit eine passable Leistung gegen den klassenhöheren Gegner zeigten, brachen in der Nachspielzeit alle Dämme: Seestermühe kassierte nach der 90. Minute drei Treffer. „Warum der Schiri aber acht Minuten hat nachspielen lassen, bleibt wohl sein Geheimnis“, so TSV-Coach Maik Richert. (kst)

Vor dem Anpfiff: Katerstimmung beim TSV Seestermüher Marsch


Große Aufstiegshoffnungen hegte der TSV Seestermüher Marsch in der vergangenen Saison. Die Mannschaft von Maik Richert präsentierte sich bestens in Form und sorgte für wohlklingende Schlagzeilen wie „Tefci weist Tangstedt früh in die Schranken“ (fussball.de am 27.10.2019), „Seestermühe schießt Sportfreunde Pinneberg ab“ (fussball.de am 17.11.2019), „TSV Seestermüher Marsch seit 12 Spielen ohne Pleite“ (fussball.de am 24.11.2019) oder „TSV Seestermüher Marsch am Gipfel“ (fussball.de am 30.11.2019).


Doch dann kam das jähe Ende der Serie: Witterungsbedingte Spielausfälle, Winterpause – und schließlich der Saisonabbruch aufgrund der Corona-Krise. Für den ehemaligen Bezirksligisten der Anfang vom Ende? „In den letzten Wochen haben uns leider einige Spieler verlassen“, meint Trainer Maik Richert und muss angesichts des eh schon knappen Kaders zugeben: „Personell sieht es aktuell leider nicht allzu rosig aus“. Die Abgänge von Eike Jessen, Lasse Zipfel, Philipp Junke und Lars Tiedemann schmerzen, Neuzugänge: Fehlanzeige. „Neue Spieler zu gewinnen ist unter den gegebenen Bedingungen extrem schwer. Wir haben keinen Nachwuchs aus dem eigenen Jugendbereich, keine zweite Mannschaft – und die Unsicherheit nach Saisonabbruch, Zwangspause und fraglichem Beginn der neuen Spielzeit ist auch nicht unbedingt fördernd“, zählt Richert Ende August auf.


Immerhin eine frohe Nachricht konnte der Trainer seiner Elf mittlerweile überbringen. Aufgrund des schlechteren Punktekoeffizienten als Tabellenzweiter der Kreisklasse A5 hatte man sich nach der abgebrochenen Saison schon ganz darauf eingestellt, ein weiteres Jahr in der Kreisklasse zu spielen.

Die Überraschung folgte schließlich mit der Veröffentlichung der Staffeleinteilungen durch den Hamburger Fußball-Verband am 4. September 2020: Nach mehreren Rückzügen und Nichtmeldungen von Mannschaften hat der TSV Seestermüher Marsch nun doch den Sprung zurück in die Kreisliga 8 geschafft.


Das Aufgebot
Tor: Uwe Dahlke, Malte Luitjens Abwehr: Simon Fifka, Andre Hinz, Danny Hinz, Jan-Ole Themm Mittelfeld: Brian Averhoff, Tim Detjens, Hannes Boyens, Christian Lohse, Tim Rode, Tim Tiedemann Angriff: Timo Bachert, Hendrik Mühlenkamp, Metin Tefci, Mike Tiedemann Trainer: Maik Richert

Staffeleinteilung
Kreisliga 8, Saison 2020/21, Hamburger Fußball-Verband

TuS Appen, SC Ellerau, TV Haseldorf, Heidgrabener SV II, TuS Hemdingen-Bilsen, Holsatia Elmshorn im EMTV, SV Hörnerkirchen II, Kummerfelder SV , SV Lieth II, SSV Rantzau II, Rasensport Uetersen II, SV Rugenbergen II, TSV Seestermüher Marsch, TSV Sparrieshoop, TuS Holstein Quickborn, FC Union Tornesch II

08.03.2019 Vor dem Anpfiff – KREISLIGA 8: TSV Seestermüher Marsch – Holsatia/EMTV


Der Countdown läuft. Zehn Spiele gilt es in der laufenden Saison noch zu absolvieren. Zehn Wochen Zittern um den Aufstieg an der Tabellenspitze, zehn Wochen Zittern um den Klassenerhalt bei den Kellerkindern. Zu letzteren gehört zweifelsohne der TSV Seestermüher Marsch. Dort hat Maik Richert in der Winterpause das Zepter übernommen. „Wir wollen das Ruder noch einmal herumreißen, um jeden Preis in der Kreisliga bleiben“, gab der ein klares Ziel vor. Davon waren die Märschler, zur Zeit Vorletzter und mindestens acht Punkte von einem rettenden Platz entfernt, während ihres ersten Pflichtspiels des neuen Jahres mit einem 1:6 beim SV Hörnerkirchen, allerdings noch meilenweit entfernt. „Ich habe meiner Mannschaft beim Training am Dienstag gründlich den Kopf gewaschen. Denn das, was nach dem Rückstand in der zweiten Halbzeit geboten wurde, war Arbeitsverweigerung – und so etwas dulde ich nicht. Von erwachsenen Männern erwarte ich, dass man selbst in einer aussichtslosen Lage bis zum Abpfiff kämpft und sich beim Stand von 1:2 oder auch 1:3 nicht völlig aufgibt“, versucht Richert gar nicht erst, das Vorwochenergebnis schön zu reden, erwartet aber eine Wiedergutmachung seiner Elf am Sonntag, wenn der TSV seine Nachbarn von Holsatia Elmshorn zum Derby begrüßt.

Dort hat das Team um Nils Hammermann und Thorben Pingel das 1:1-Remis aus dem Hinspiel noch nicht ganz verdaut, wittert nach einer starken Mannschaftsleistung mit Last-Minute-Sieg gegen den 1. FC Quickborn aber eine Chance auf Revanche. Dabei könnte Richert mit einer Punkteteilung gut leben: „Natürlich wollen wir gewinnen, ein Dreier könnte endlich der lang ersehnte Befreiungsschlag sein – aber das wird schwer. Denn ein Derby hat immer seine eigenen Regeln, zudem sind auch die Platzverhältnisse bei diesem Wetter fraglich und schwierig. Ich schätze, dass das Spiel in der ersten Viertelstunde entschieden wird und derjenige gewinnt, der das erste Tor schießt“, mutmaßt der. (Kay Stieler)